Kamp-Lintfort im IGA-Fieber: Zechenpark erhält höchsten IGA-Stern

Erfolgreicher Etappensieg für die Stadt Kamp-Lintfort: Der Zechenpark hat offiziell den dritten und damit höchsten „IGA-Stern“ erhalten. Beim Regionalen Forum im Schirrhof wurde die Auszeichnung übergeben, die das Grüne-Infrastruktur-Projekt final als baureifen und qualifizierten Standort für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 auszeichnet.

Was bedeuten die IGA-Sterne?

Die IGA 2027 findet unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben?“ erstmals in einer ganzen Metropolregion statt. Um die Qualität der regionalen Freiraumprojekte zu sichern, verfällt das Organisationskomitee auf ein dreistufiges Sternesystem:

  • 1. Stern: Erste Idee und Qualitätsprüfung.
  • 2. Stern: Konkretisierung der Planungen.
  • 3. Stern: Finaler Meilenstein – das Projekt ist fertig geplant, abgesichert und befindet sich in der konkreten Umsetzung.

Mit dem 3. Stern gehört der Zechenpark Kamp-Lintfort nun fest zum Kernnetz der Ebene „UNSERE GÄRTEN“. In dieses regionale Netz fließen insgesamt rund 55 Millionen Euro an Fördergeldern von Land, Bund und EU.

Zechenpark als Ort der grünen Transformation

Der Zechenpark zeigt beispielhaft, wie ein ehemaliges Industrieareal nachhaltig in einen modernen Ort für Erholung, Natur und Freizeit verwandelt wird.

„Wir freuen uns sehr über den 3. Stern für unser Projekt. Mit dem Zechenpark gibt die Stadt Kamp-Lintfort ihre individuelle Antwort auf die Leitfrage der IGA 2027. Die grüne Transformation des Ruhrgebiets und des Niederrheins gelingt nur im starken Verbund der Kommunen“, betont Kamp-Lintforts Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Langscheidt.

Große Vorfreude auf das Gartenschaujahr 2027

Vom 23. April bis 17. Oktober 2027 wird das Ruhrgebiet zur weltweiten Bühne für innovative Ideen rund um grüne Stadtentwicklung. Besucherinnen und Besucher erwarten mehr als 100 regionale Standorte, rund 6.000 Veranstaltungen und attraktive Verbindungen wie ein 100 Kilometer langer IGA-Radweg. Kamp-Lintfort ist dabei als stolzer Gastgeber und Vorzeigestandort eng in das regionale Gesamtkonzept eingebunden.

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