Gelungene Sensibilisierungsschulung für Sportvereine in Kamp-Lintfort

Kinderschutz ist eine gemeinsame Aufgabe. Sexualisierte Gewalt im Sport darf kein Tabu mehr sein. Auch Sportvereine stehen in der Verantwortung, Formen der Kindeswohlgefährdung zu erkennen und angemessen zu handeln. Entscheidend ist eine gewaltfreie Vereinsatmosphäre sowie die Aufklärung und Sensibilisierung von Mitgliedern und Mitarbeitenden.

Der Stadtsportverband und seine Sportjugend mit Geschäftsführerin Frau Plitt sowie die Stadt Kamp-Lintfort mit Netzwerkkoordinatorin Doris Heinen haben bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr eine vom Landessportbund entwickelte Sensibilisierungsschulung nach Kamp-Lintfort geholt. Der Landessportbund stellt das Angebot kostenfrei zur Verfügung.

Die Schulung vermittelt Grundlagen zu Gewaltformen, zeigt Gefährdungsfaktoren auf und gibt Vereinen konkrete Präventions- und Interventionsmöglichkeiten an die Hand. „Unser Ziel ist ein enger Schulterschluss zwischen dem Netzwerk Kinderschutz, dem Stadt-, Kreis- und Landessportbund. Nur gemeinsam gelingt praktischer Kinderschutz“, betont Doris Heinen.

Die Teilnehmenden wünschen sich ausdrücklich die Einrichtung eines Qualitätszirkels, um den vereinsübergreifenden Austausch weiterzuführen. Der Lintforter Turnverein übernimmt hierfür gerne die organisatorische Rolle, wie Geschäftsführerin Frau Plitt zusichert.

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